Münster konkret

Münster konkret

Mitteilungen und Positionen der DKP Münster

Aktion am 31.10.: 100€ mehr – sofort!

100€ mehr – sofort! Bereits im Sommer wurde eine Petition für eine Erhöhung der Sozialleistungen um 100 € für rund 8 Millionen Menschen gefordert: ALG II und Sozialhilfe-Berechtigte, Aufstocker*innen, Menschen, die Geld aus der Altersgrundsicherung oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. Doch der Bundestag hat die 100 € Forderung abgeschmettert. Die neuen Regelsätze können als Verhöhnung der Betroffenen empfunden werden. Hubertus…

Antikriegstag 2020

Traditionell lädt in Münster der DGB zum Antikriegstag am 1. September ein und organisiert eine Kundgebung mit  Kranzniederlegung vor dem Zwinger an der Promenade. In der Zeit des Faschismus wurde der Zwinger sowohl als Gefängnis wie auch, gerade in den letzten Tagen des Krieges, als Hinrichtungsstätte der Gestapo genutzt. In diesem Jahr 2020 waren die DGB-Vorstände Peter Mai und Carsten…

Aus Hiroshima und Nagasaki lernen!

Aus Hiroshima und Nagasaki lernen! Vor 75 Jahren fielen Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Zu den Jahrestagen erinnerte ein Bündnis aus Münsteraner Friedensgruppen an diese Ereignisse. Doch es blieb nicht nur bei der Erinnerung. Rund um den Ludgerikreisel machten die Aktivsten in kurzen Redebeiträgen auch darauf aufmerksam, dass das Verteidigungsministerium aktuell neue Kampfflugzeuge anschafft, die für den…

100€ mehr sofort!

100€ mehr sofort! Unter diesem Motto veranstaltete die DKP Münster am Samstag vor dem Stadthaus II am Ludgeri-Kreisverkehr eine Mahnwache. Sie griff damit eine Forderung verschiedener Sozialverbände und Initiativen auf, die in der Corona Krise mehr Geld für Menschen fordert, die auf existenzsichernde Sozialleistungen angewiesen sind. Nahrungmittel werden teurer, kostenlose Essensangebote in Schulen und von Tafeln stehen kaum zur Verfügung,…

8. Mai: Münster sagt “Danke!”

Kommunistinnen und Kommunisten in ganz Deutschland haben am 8. Mai, dem 75. Jahrestag der Befreiung, denen gedankt, die uns befreit haben. Gemeinsam mit vielen anderen Antifaschistinnen und Antifaschisten haben sie trotz Corona kleine Kundgebungen und Aktionen durchgeführt und Fotos gemacht, die die DKP am 9. Mai, dem Tag des Sieges, an 30 Veteraninnen und Veteranen der Roten Armee übermittelt hat.…

Heraus zum 1.Mai: Trotz Corona – wir sind sichtbar!

Trotz der ungewöhnlichen Situation fanden sich am Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse auch in diesem Jahr Menschen zusammen, die ihren Protest auf die Straße trugen. In Münster mobilisierten gleich zwei Bündnisse zu Kundgebungen. In Kinderhaus hat die DKP sofortige Maßnahmen zur Unterstützung der Werktätigen und aller anderen, durch die Corona Krise besonders betroffenen Menschen gefordert (DKP-Forderungen). Das Geld könne von Millardären…

 

Nachbarschaftsbrief:

Liebe Münsteranerin, lieber Münsteraner,

die Ausbreitung des Corona-Virus ist besorgniserregend. Mit weiteren Infizierten und auch Todesopfern ist zu rechnen. Die Regierungen auf allen Ebenen haben Maßnahmen angeordnet, die das öffentliche Leben nahezu zum Erliegen bringen. Leider gilt ihr Interesse in erster Linie der Wirtschaft und nicht den Menschen.

Während Eltern mit Kindern angesichts der sinnvollen Schließungen von Kindergärten und Schulen ohne Lohnfortzahlung dastehen und gezwungen sind, Urlaub oder unbezahlten Urlaub zu nehmen, während prekär Beschäftigte ihre Arbeitsplätze verlieren und ihre Mieten nicht mehr zahlen können und kleine Selbständige vor der Pleite stehen, werden 500 Milliarden für die Sicherung deutscher Konzerne zur Verfügung gestellt. Plötzlich ist ohne Ende Geld da.

Für eine flächendeckende kommunale Gesundheitsversorgung und Krankenhäuser mit ausreichendem Personal hat es gefehlt. Das Gesundheitswesen wurde systematisch auf Profitmacherei getrimmt, Einrichtungen wurden privatisiert, am Personal wird gespart. Das Gesundheitssystem wurde so kaputtgespart, dass es jetzt nicht in der Lage ist, uns ausreichend Schutz und Sicherheit vor dem Corona-Virus zu geben. Das ist doch krank. Gesundheit ist keine Ware, sondern Menschenrecht.

Anstelle der Solidarität mit Banken und Konzernen setzen wir in dieser schwierigen Situation auf Solidarität von unten. Vor allem gefährdete Gruppen, also ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, müssen versuchen die Öffentlichkeit zu meiden. Da ist jeder Einkauf ein Risiko. Kinder müssen betreut werden. Hier ist solidarische und nachbarschaftliche Hilfe gefragt.

Mit besten Grüßen und dem Wunsch, dass sie gesund bleiben!